Schutz durch Therapie

10. Oktober 2016

Schutz durch Therapie

Schutz durch Therapie wird von manchen Paaren angewendet, in denen einer der Partner HIV-positiv und der oder die andere HIV-negativ ist.

Die Methode beruht darauf, dass der HIV-positive Partner eine gut funktionierende HIV-Therapie einnimmt und dass in seinem Blut seit mindestens einem halben Jahr keine HIV-Viren mehr nachweisbar sind. Dann befinden sich nämlich auch in Körperflüssigkeiten wie Sperma und Scheidenflüssigkeit sehr viel weniger Viren. Damit ist das Risiko einer HIV-Übertragung kaum noch vorhanden.

Wichtig: Der HIV-positive Partner muss seine Therapie regelmäßig einnehmen und muss den Erfolg der Therapie regelmäßig  überprüfen lassen.

Die Viruslastmethode sollte man nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt anwenden.

Häufig gestellte Fragen und Antworten gibt es auf den Seiten der Deutschen AIDS-Hilfe.

 

(Quelle: Deutsche AIDS-Hilfe)